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Berichte 2007

Achtungserfolg auf internationaler Ebene

 
Ein ausführlicher Reise- und Spielbericht zum „erlebnisreichen“ Europa Cup Finalturnier v. 23. bis 24. Juni 2007 v. Thorsten Schwedt
Das Europa-Cup Finalturnier 2007 im Inline-Skaterhockey fand in diesem Jahr in Lugano / Schweiz vom 23. bis 24. Juni 2007 statt.

Eingeladen wurden die Landesmeister, die Vize-Landesmeister und die Pokalsieger bzw. die Vize-Pokalsieger. Die Damenmannschaft des ISC Düsseldorf RAMS nahm zum ersten Mal an diesem Europa-Cup Finalturnier teil; die hohen Kosten konnten durch die Spenden verschiedener Sponsoren abgedeckt werden.

Das diesjährige Teilnehmerfeld wurde in zwei Gruppen aufgeteilt:

Gruppe A:
Vesterbro Starz (Dänemark)
Admiral Rollmöpse (Österreich)
SHC Bienne Seelanders (Schweiz)
Mendener Mambas (Deutschland)

Gruppe B:
Bochum Lakers (Deutschland)
SHC La Baroche (Schweiz)
Düsseldorf RAMS (Deutschland)
Capolago Flyers ( Schweiz)

Für die Düsseldorf RAMS traten folgende Spielerinnen an:

Kapitän Nadine Joisten (Nr. 13), Assist Eva Cursiefen (Nr. 19), Goalie Carolin „Caro“ Kanja (Nr. 3), Nicole „Nicky“ Schmitten (Nr. 54), Elena Unterlöhner (Nr. 33), Jaquline „Jacky“ Bartelmus (Nr. 55), Janine Kiedrowski (Nr. 16), Susanne „Lütte“ Schwedt (Nr. 71) und Petra „Pitti“ Kotthaus (Nr. 25).

Julia Groth (Nr. 80) und Daniela „Dany“ Sieg (Nr. 17) waren leider aus familiären bzw. beruflichen Gründen verhindert.

Trainer Kevin Sieg verzichtete auf seinen Einsatz in der 1. Herrenmannschaft beim Heimspiel gegen den TV Augsburg und begleitete seine „Damen“ in die Schweiz; komplettiert wurde der Gesamtkader durch die „Aushilfsbetreuer“ Petra und Thorsten Schwedt.

Die Anreise:

Da das Finalturnier bereits am Samstagmorgen ab 09:00 Uhr beginnen sollte, musste die Anreise schon am Freitag, dem 22. Juni 2007, erfolgen. Aus beruflichen Gründen war es den meisten Spielerinnen nicht möglich, am Freitagvormittag die Anreise anzutreten; so machten sich Trainer Kevin Sieg und die Betreuer Petra und Thorsten Schwedt am Freitag um 10:30 Uhr als „kleine Vorhut“ auf die lange Reise in die Schweiz; Staus waren zu erwarten, denn der 22.06.2007 ist Beginn der ersten Ferienreisewelle.

Die Spielerinnen trafen sich um 15:00 Uhr zur Abreise; leider hatte die Autovermietung den bestellten Bus an einer falschen Filialstelle bereit gestellt, so gab es schon bei der geplanten Abfahrt die erste einstündige Verzögerung. Damit kamen die Spielerinnen auch gleich in den Berufsverkehr des Kölner Rings, aber auch auf der anschließenden Fahrtstrecke wurde jede Staumöglichkeit „mitgenommen“, die Reise zog sich durch Staus und zähfließenden Verkehr, verbunden mit heftigem Dauerregen, extrem in die Länge.
Da war es gut, dass die „kleine Vorhut“ bereits gegen 20:30 Uhr die Jugendherberge in FIGINO erreicht hatte; die Betten für die Spielerinnen wurden gemacht, das 10-Bett-Zimmer gut gelüftet und eine süße Begrüßung als „Betthupferl“ und Willkommensgruß verteilt. Dazu gab es für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer ein Europa-Cup-RAMS-Shirt – passend zum Vereins-Trainingsanzug, eine prima Idee von Caro ! Wir haben mit diesem einheitlichen Auftreten ein hervorragendes Mannschaftsbild gezeigt.

Die Damenmannschaft der Bochum Lakers war ebenfalls in der gleichen Jugendherberge abgestiegen, sie hatten jedoch das Glück, bereits am Vormittag losgefahren zu sein und hatten sich schon komplett eingerichtet.

Unsere Damen erreichten die Jugendherberge Figino übermüdet und erschöpft erst am Samstagmorgen um 02:20 Uhr!

Der erste Finaltag, Samstag: 23. Juni 2007

Glücklicherweise hatten wir am ersten Finaltag das erste Vorrundenspiel um 11:30 Uhr. Trainer Kevin Sieg ist am Samstag direkt mit Bochum Lakers um 08:30 Uhr in der Halle in Lugano gewesen und hat die notwendigen Formalitäten erledigt.

Eigentlich frühzeitig folgten Mannschaft und Betreuer, durch Übermittlungsfehler, Missverständnisse und diverse Baustellenumleitungen fanden wir jedoch die Spielstätte nicht in dem von uns gesteckten Zeitrahmen, die Zeit wurde knapp und knapper ! Ein kleiner Nervenkrieg.

Lediglich 10 Minuten vor Spielanpfiff erreichte die Mannschaft die Umkleidekabine; die erste Reihe zog sich blitzschnell um und erschien noch pünktlich zum Ausrüstungs-Check, ging danach sofort aufs Spielfeld, währenddessen bei der zweiten Spielreihe die Ausrüstung kontrolliert wurde.

Aufgrund dieser Aufregung brauchte unsere Damenmannschaft einige Minuten, um sich auf den Gegner SHC La Baroche aus der Schweiz einzustellen. Gespielt wurde im Turnierverlauf jeweils 2 x 15 Minuten, lediglich das Finale wurde in 3 x 15 Minuten gespielt.

La Baroche ging nach 9:12 Minuten mit 1:0 in Führung. Doch unsere Damen ließen sich nicht beirren, folgten den Anweisungen des Trainers und so gelang es bereits Nicky Schmitten in Spielminute 12:13 h auf Vorlage von Nadine Joisten, den Ausgleich zu erzielen.

Nach der ersten Spielzeit in der zweiminütigen Pause konnten sich alle Spielerinnen sammeln, beruhigen und es ging in Spielzeit 2 konzentriert zur Sache:

hinten wurde gut verteidigt und aufgebaut, der Gegner in seiner Spielhälfte eingeschlossen. So folgten in der Spielminute 18:20 das 2:1 durch Eva Cursiefen und in Spielminute 26:26 das 3:1 durch Elena Unterlöhner auf Vorlage von Nadine Joisten.

Mit dem Endergebnis von 3:1 waren die Mädchen gut im Turnier angekommen, hatten einen sicheren Turnierstart, waren gleich Tabellenführer der Gruppe B und erste Siegermannschaft des Turniertages, denn bis dato hatten alle Spielpaarungen ein Unentschieden zur Folge !

Nach dem Auftaktspiel hatten wir nur eine kurze Spielpause von einem Zwischenspiel, dann mussten wir gegen den Deutschen Meister und Pokalsieger Bochum Lakers antreten!
Die Motivation war hoch und durch den Auftaktsieg war genügend Selbstvertrauen vorhanden; selbst das frühe Führungstor der Bochumer durch Traudel Maluga nach nur 01:50 Minuten haben die Ramserinnen und ihren konzentrierten Spielaufbau nicht stören können. In der ersten Spielzeit fiel kein weiteres Tor, Caro Kanja wurde zwar mehrfach geprüft, bewies jedoch ein ums andere Mal, welchen Nutzen sie aus den vergangenen Torwart-Sondertrainingseinheiten gezogen hat: der Kasten blieb bis zum Wechsel fest verschlossen !
Im zweiten Durchgang erlöste uns Nicky Schmitten in Spielminute 19:50 durch einen ihrer vielbestaunten Schlagschüsse, der Ausgleich war geschafft, die Freude riesengroß, der Jubel steckte noch allen Spielerinnen im Gesicht, als nach 20 Sekunden Anna Carina Faber die Lakers mit 2:1 in Führung brachte.
Aber jetzt zeigte sich wieder der Mannschaftsgeist, der bereits beim Summer Cup 2007 zu sehen war: alle Spielerinnen machten sich Mut, feuerten sich an, kämpften, wo es nur ging.
Den Lakers wurde immer und immer wieder der Hartgummiball entrissen und auf das Tor der Bochumer geschossen.
Und sie wurden belohnt: in Spielminute 26:50 traf Nadine Joisten zum 2:2; dieses Ergebnis wurde sodann ruhig bis zum Spielende gehalten, die RAMS waren vorerst Tabellenführer der Gruppe B, die Lakers sichtlich überrascht.

Nach diesem zweiten Spiel hatte die Mannschaft eine sehr lange Zeitphase bis zum nächsten Einsatz zu überbrücken; die Ramserinnen mussten das letzte Spiel des Tages um 18:10 Uhr gegen die Capolago Flyers (Heimmannschaft aus Lugano) bestreiten.

Die Zeit wurde genutzt, um sich in und an der Kabine endlich einzurichten, die herrliche Sonne (29 Grad) und den Ausblick auf die umliegenden Berge zu genießen und miteinander, aber auch mit den übrigen Turniermannschaften in Gespräche zu kommen und bereits bestehende Freundschaften zu pflegen ( vor allem mit unseren Freunden, den Damen der Bienne Seelanders aus Biel ).

Die lange Wartezeit bis zum nächsten Spieleinsatz haben die Damen der RAMS nicht aus der Konzentration und Ruhe gebracht; von Spielbeginn an waren alle Mädels hoch motiviert und mit spürbarem Siegeswillen ausgerüstet.
Bereits nach 4:30 Minuten traf Kapitän Nadine Joisten auf Vorlage von Assist Eva Cursiefen zum 1:0 Führungstreffer. So ging der Torlauf weiter, nach 9:10 Minuten netzte Nicky Schmitten zum 2:0 ein. Der Jubel war groß, die erste Spielhälfte ging mit diesem Ergebnis zu Ende.

In der zweiten Spielhälfte gelang den Capolago Flyers während einer Unterzahlsituation aus Ramser Sicht der Anschlusstreffer in Spielminute 21:17 und in Spielminute 23:38 sogar der Ausgleich zum 2:2. Man war sich wohl zu sicher gewesen; doch durch kleine taktische Umstellungen, die sehr gut von allen Spielerinnen umgesetzt wurden und eine wirklich geschlossene Mannschaftsleistung – niemand hat aufgegeben und alle haben zusammen gehalten - gelang unseren Mädchen durch Elena Unterlöhner in Spielminute 28:53 doch noch der Siegtreffer zum 3:2 Endstand.

Damit war die erste kleine Sensation des Europa-Cup 2007 am ersten Finaltag perfekt:

die Damen des ISC Düsseldorf Rams waren Tabellenerster der Gruppe B !!!

Die hoch favorisierten Bochum Lakers hingegen mussten sich mit dem zweiten Tabellenplatz zufrieden geben.

Nach diesem ersten großen Erfolg wurde natürlich mit viel Freude und Jubel der kommende Abend gefeiert. Auf dem Weg zum Abendessen in Figino, beim Essen und auf dem Heimweg wurde gesungen und gelacht, der ganze Tag nochmals besprochen und aufgearbeitet.
Am späteren Abend saßen wir in der Jugendherberge noch mit Almuth Bolesta und Olaf Kowalewski zusammen; man merkte auch ihnen an, dass wir für eine kleine Überraschung gesorgt hatten. Die Rechnungen, wer gegen wen nach dem Viertelfinale am Sonntagmorgen spielen könnte und würde, diese Rechnungen und Spekulationen waren bereits im Gange.

Wir hatten dabei das Gefühl: die Ramserinnen haben für einigen Wirbel und einige Überraschungen gesorgt auf internationalem Parkett !

Der zweite Finalspieltag, Sonntag, 24. Juni 2007

Am Sonntagmorgen standen zunächst die Viertelfinal-Spielpaarungen an.
Überkreuzvergleiche der beiden Gruppen wurden ausgespielt, Gruppenerster gegen den Gruppenvierten der anderen Gruppe, Gruppenzweite gegen den Gruppendritten.

Vesterbro Starz aus Dänemark – uns allen bestens vom Summer Cup bekannt – setzte sich erwartungsgemäß mit 6:1 gegen SHC La Baroche aus der Schweiz durch und zog damit als erste Mannschaft ins Halbfinale ein.

Um 09:20 Uhr folgten die Bochum Lakers gegen SHC Bienne Seelanders, unsere langjährigen Freunde aus Biel/Schweiz. Zur allgemeinen Überraschung taten sich die Lakers sehr schwer gegen die Seelanders, die den Spielaufbau der Bochumer früh störten und konzentriert und gut in der Abwehr standen. Nach der regulären Spielzeit stand es nur 2:2, in der fünfminütigen Verlängerung gelang den Bochumer Damen jedoch der Siegtreffer zum 3:2, somit waren auch sie im Halbfinale -- sichtlich erleichtert.

Die Mendener Mambas, die – wie man hörte – einige Neuzugänge aus dem Eishockeybereich im Turnier einsetzen konnten – setzten sich klar gegen den Schweizer Meister und „Hausherren“ Capolago Flyers mit 6:1 durch.

Damit wurde in der letzten Spielpaarung zwischen den Düsseldorf RAMS und den Admiral Rollmöpsen aus Österreich der letzte, noch fehlende Halbfinalteilnehmer ausgespielt.

Aber was wäre ein Turnierspieltag für die Ramser Damenmannschaft ohne Zwischenfälle; das wäre zu langweilig, es wäre zu einfach, die Spielstätte anzufahren, sich ruhig und gelassen vorzubereiten und zu spielen.

Zeit hatten wir an dem Sonntagmorgen genug, wir haben alle gemeinsam und in Ruhe gefrühstückt, haben in der Jugendherberge ausgecheckt und sind frühzeitig zur Spielstätte.
In der Kabine hatten die Mädchen am Vortag Leinen gespannt und ihre komplette Ausrüstung zum Trocknen aufgehangen, danach die Kabine ordnungsgemäß verschlossen.

Der Kabinenschlüssel wurde jedoch mit dem Zimmerschlüssel aus der Jugendherberge verwechselt und von Trainer Kevin Sieg in Figino abgegeben und zurück gelassen.
Also musste Kevin nach Figino „rasen“, die Schlüssel tauschen und den Kabinenschlüssel holen !

Lieber Kevin, Spaß muss sein, daher sei auch hier an dieser Stelle noch einmal gesagt:

wir sind dir nicht böse, es war eine taktische Meisterleistung von dir, du allein hast genau erkannt, dass die Ramser-Damenmannschaft nur unter extremem Zeitdruck zu Höchstleistungen fähig ist, Turniersiege zu erzielen !

Denn was jetzt folgte, kannten wir ja alle schon vom Vortag:

Kevin holte den Schlüssel in Figino, da es auf der Anlage keinen Generalschlüssel gibt, der Kabinenschlüssel erreichte uns in letzter Minute, es wird sich in Rekordzeit umgezogen und man schafft es gerade noch rechtzeitig, in der Halle anzutreten !

Und unter dem Einfluss dieser Hetzerei hat man das Spiel auch sehr druckvoll begonnen:

Spielminute 01:40 Tor Nr. 1 durch Nicky Schmitten, Vorlage Nadine Joisten
Spielminute 02:57 Tor Nr. 2 durch Nadine Joisten, Vorlage Elena unterlöhner
Spielminute 05:10 Tor Nr. 3 durch Nicky Schmitten, Vorlage Nadine Joisten
Spielminute 06:11 Tor Nr. 4 durch Jacky Bartelmus, Vorlage Pitti Kotthaus
Spielminute 08:21 Tor Nr. 5 durch Nadine Joisten

Mit einer beruhigenden und viel beachteten 5:0 – Führung wurde der erste Spieldurchgang beendet. Aber in der Pause wurde von Trainer Kevin Sieg gefordert, dass auch im zweiten Durchgang mit unveränderter Konzentration und Spielstärke das Mannschaftsspiel fortgesetzt wird und die Österreicher weiterhin dauerhaft unter Druck zu setzen sind.

Das wurde auch sofort nach Wiederanpfiff umgesetzt:

Spielminute 16:16 Tor Nr. 6 durch Elena Unterlöhner, Vorlage Susi „Lütte“ Schwedt
Spielminute 19:16 Tor Nr. 7 durch Eva Cursiefen, Vorlage Janine Kiedrowski
Spielminute 23:48 Tor Nr. 8 durch Nicky Schmitten, Vorlage Nadine Joisten

Nachdem sich die Damen in diesen Torrausch gespielt hatten, kann man nachsehen, dass die Konzentration nun etwas nachließ; das von Ramser-Seite gezeigte, druckvolle Spiel hatte auch in der zwischenzeitlich deutlich aufgeheizten Halle Kraft gekostet, die Konzentration ließ nach und so gelangen den Damen der Admiral Rollmöpse in den Spielminuten 28:25 und 29:37 noch zwei Gegentore, Endstand 8:2 für die RAMS.

Wer hätte das am Freitag bei Abfahrt aus Düsseldorf für möglich gehalten:

im 20jährigen Jubiläumsjahr ziehen die Ramser-Damen bei der ersten Finalteilnahme im Europa Cup ins Halbfinale ein !

Die Freude war riesengroß, aber man merkte den Mädchen auch an, dass die Spiele Kraft gekostet haben. Besonders Torfrau Caro Kanja, die nun einmal alle Spiele komplett bestritten hat, litt deutlich unter der Anstrengung und auch den Luftverhältnissen in der Halle.

Nachdem nun alle Spiele des Viertelfinals ausgespielt waren, standen die Spielpaarungen des Halbfinals fest:

durch den in der Schweiz gewählten Modus kam es wieder zu den Vorrunden - Begegnungen Bochum Lakers gegen Düsseldorf Rams und Vesterbro Starz gegen Menden Mambas.

Die Vesterbro Starz setzten sich trotz kleinem Spielerkader gegen die verstärkten Mendener Mambas durch; um 14:30 Uhr begann dann unser Halbfinalspiel gegen die Bochum Lakers.

Bochum war angespannt und konzentriert, die Sicherheit und Überlegenheit aus dem deutschen Ligabetrieb verspürte man an diesem Nachmittag nicht. Die Ramser-Damen haben sich zu einer Turniermannschaft entwickelt, die ihre Chancen gesucht und auch genutzt haben.

Im Halbfinalspiel hatten jedoch die Damen aus Bochum den besseren Start, ihre langjährige Spielerfahrung und ihre auch auf internationalem Parkett erprobten Spielerinnen zeigten ihre ganze Klasse schon zu Spielbeginn:

Almuth Bolesta gelang es bereits nach 04:40 Spielminuten, zum 1:0 Führungstreffer einzunetzen. Doch unsere Mädchen ließen sich nicht beirren, kämpften und kamen immer und immer wieder gefährlich vor das Tor der Bochumer, deren Torfrau so manches Mal ihr ganzes Können aufbieten musste.

Aber auch Torfrau Caro Kanja musste immer wieder zeigen, was sie zu leisten vermag, auch die Bochumerinnen steckten nie auf und es gab zeitweise einen Schlagabtausch auf beiden Seiten mit schnellen Wechseln und packenden Szene vor beiden Toren.
Mit der denkbar knappen Führung von 1:0 für Bochum ging es in die kurze Pause und wieder hatte Bochum mit Almuth Bolesta den besseren Start: Almuth traf in Spielminute 17:17 zum 2:0 für Bochum.

Aber auch jetzt haben unsere Mädchen nicht aufgegeben, sie haben gekämpft, sich aufgebäumt und immer wieder haben sie auf das Tor der Lakers geschossen -- aber leider nicht getroffen ! Kurz vor Abpfiff gelang Traudel Maluga mit einem Lupfer noch der 3:0 Endstand.

Bochum stand im Finale gegen Vesterbro Starz und der ISCD Rams spielt gegen die Mendener Mambas um Platz 3.
Fast hätte ich es vergessen: Torfrau Caro Kanja mussten wir nach dem Abpfiff mit einer ordentlichen Überraschungsportion eiskalten Wassers zurück auf die kreislaufgeschwächten Beine holen!

Um 17:10 Uhr ging es für unsere Damen dann weiter mit dem Spiel um Platz 3. Die verstärkten Mendener Mambas begannen sehr druckvoll, teilweise unbeherrscht hart, was sich in vier Strafzeiten wiederspiegelte.
Es gelang den Ramserinnen jedoch nicht, diese vier Überzahlsituationen in der ersten Spielzeit in ein Tor umzuwandeln. Immer wieder scheiterten die Angriffe an der Torfrau aus Menden, immer wieder gelang es den Mambas, den Ball vor der Torlinie heraus zu schießen. Es war wie verhext, ein kleines bisschen Glück, das hat uns gefehlt, wie schon zuvor im Spiel gegen die Bochum Lakers. Aber zum „Glück“ komme ich später noch einmal.

Zur Pause stand es 0:0, das Ergebnis war noch völlig offen. Als Fazit konnte festgehalten werden: alles richtig gemacht, alle Trainervorgaben eingehalten und umgesetzt, das Tor wurde sehr gut gehütet, die Reihen der Verteidiger und der Angreifer spielten und harmonierten gut zusammen. Nur ein Torerfolg fehlte.

Im zweiten Durchgang konnten die Mendener in Spielminute 16:54 einen Abpraller von Caros Schienen zum 1:0 versenken.
Das Führungstor hat die Ramser-Damen nicht aus der Ruhe und Konzentration gebracht, im Gegenteil, es wurde weiter zielorientiert von hinten aufgebaut und nach vorn gespielt, aber es fehlte das letzte Quäntchen Glück, um die rote Hartgummikugel im Netz unter zu bringen, es wollte einfach kein Tor für Düsseldorf fallen !

Um 21:43 und um 23:48 gelang es jedoch den Mambas, durch zwei schnelle Konter die Führung auf 3:0 auszubauen; danach waren unsere Damen geschlagen, alle Spielerinnen versuchten nochmals, sich aufzubäumen, aber die Kräfte waren aufgezehrt und Menden hat mit all ihrer Erfahrung das Spiel nicht mehr aus der Hand gegeben und die Zeit heruntergespielt, es gelang sogar noch der Treffer zum 4:0 Endstand in Spielminute 28:48.

Das Endspiel:

Das Endspiel bestritten die Vesterbo Starz aus Dänemark gegen die Bochum Lakers aus Deutschland. Beide Mannschaften haben ein hervorragendes Skaterhockey gezeigt, auf beiden Seiten konnten wunderbar herausgespielte Tore beobachtet und bejubelt werden. Vor allem dem kleinen Spielerkader von Vesterbro Starz muss Hochachtung gezollt werden, wie kampfstark die Damen bis zum Finaleinzug gekämpft und gespielt haben.

In der regulären Spielzeit und der Verlängerung wurde ein 3:3 Unentschieden erspielt, danach folgte unweigerlich das Penaltyschießen.

Bochum begann und versenkte den ersten Penalty sofort im Netz von Vesterbro, danach zeigten beide Torfrauen ihre Klasse, alles wurde gehalten bis zum 5. Penalty von Bochum, der ebenfalls im dänischen Tor versenkt werden konnte ! Endstand 5:3.

Wir gratulieren dem Europa Cup Sieger 2007 – Bochum Lakers – und freuen uns auf den Cup 2008 in Deutschland !

Unser Fazit:

Wir haben in einer ausgezeichneten, modernen Hockeyhalle an einem international renommiert besetzten Finalturnier teilgenommen -- und einen sicherlich viel beachteten Überraschungserfolg erzielt.
Wir haben den Namen unseres Vereins und unserer Sportstadt Düsseldorf auf internationaler Ebene würdevoll vertreten.
Wir haben gezeigt, dass Freundschaft in der Mannschaft, Spaß miteinander und sportliche Erfolge gut zusammen passen und wir werden in der Zukunft mit Sicherheit noch einige Erfolge mit dieser derzeit noch jungen Mannschaft erzielen können.

Aber man sollte sich nach solchen Erfolgen auch fragen:

was wäre zu verbessern, was kann man verändern, was war gut, was schlecht.

Mir ist aufgefallen, dass wir bei den RAMS während des alljährlichen Summer Cup „gut“ daran tun und weitsichtig sind, unsere eingeladenen Gäste an ihren Hotels und Unterkünften durch ortskundige Mannschaftsbetreuer abholen zu lassen !

Eine weitere immense Belastung ist, ein solches Turnier nur mit einer Torfrau bestreiten zu können. Mit Caro Kanja UND Julia Groth – da sind wir uns alle sicher und einig – hätten sich die Chancen, ins Finale einzuziehen oder das Spiel um Platz 3 zu gewinnen, deutlich erhöht.

Was der Damenmannschaft auch fehlt, ist ein „Knipser“, eine Spielerin, die die vielen und starken Schlagschüsse (insbesondere von Nicky Schmitten und Nadine Joisten), die von der gegnerischen Torfrau nur abprallen, ins Tor einnetzen !

Hieran muss gearbeitet werden, hier müssen Trainingsschwerpunkte gesetzt werden; es hat sich im Turnierverlauf gezeigt, dass die Damen auf internationalem Parkett ohne Zweifel mithalten können, ja sogar Akzente setzen und aufhorchen lassen. Was sich schon im Summer Cup 2007 gezeigt hat, hat in Lugano seine konsequente Fortsetzung gefunden:

ein guter Mannschaftsgeist, eine gute Kameradschaft und eine mannschaftliche Geschlossenheit, gepaart mit dem Wunsch, gemeinsam sportlich etwas zu erreichen, ist der Schlüssel zum Sieg.

Ein vierter Platz unter den europäischen Vereinsmannschaften ist ein toller Erfolg für unsere Damenmannschaft, die in der jetzigen Besetzung erst kurz zusammen spielt.
Im innerdeutschen Vergleich stehen wir damit derzeit auf Platz 3.

Und was auch geändert werden muss:

wir verbrauchen „unser ganzes Glück“ schon komplett auf, um die Halle und die Spielfläche pünktlich zu erreichen, da bleibt dann leider kein Glück mehr im Spiel übrig ! Da hatten uns die Bochumer und Mendener leider etwas voraus, damit konnten sie uns am Ende doch besiegen.

Eine Bildergalerie von der kompletten Reise wird in Kürze ins Netz gestellt, schaut doch bitte ALLE einmal hinein ! Vielleicht erkennt ihr beim Betrachten den Spaß und die Freude, aber auch die Anstrengung, die solch eine Turnierteilnahme mit sich bringt. www.iscd-rams.de

Zuletzt noch ein kleiner Dank an unsere Sponsoren, die die Finalteilnahme ermöglicht haben.

Auflistung Scorerpunkte: (Tore, Assists

Nadine Joisten 4, 5
Nicky Schmitten 5,0
Elena Unterlöhner 3,1
Eva Cursiefen 2,0
Jacky Bartelmus 2,0
Petra Kotthaus 0,2
Janine Kiedrowski 0,1
Susanne Schwedt 0,1


Thorsten Schwedt

 

Rams mit 2 Teams zu Gast bei den Seelanders in Biel/Schweiz 11./12.08.2007

Auch in diesem Jahr werden die Düsseldorf Rams wieder auf dem Internationalen Turnier der langjährigen Weggefährten, den Biel Seelanders, mit 2 Teams vertreten sein.
Nachdem Im Jahr 2006 die 1.Herren und die Junioren in Biel vertreten waren, werden im Jahr 2007 die 1.Herren und die Damen vertreten sein. Im letzten Jahr belegten die Junioren Platz 2, die 1. Herren dagegen mussten sich mit Platz 7 zufrieden geben.

Hier sind nochmals die Links zu den Berichten aus den beiden Vorjahren :

Bericht Biel 2006

Bericht Biel 2005

Das Turnier in Biel/Schweiz findet dieses Jahr in der Zeit vom 10.-12.08.2007 statt. Dieses Jahr wird parallel zum gewohnten Herrenturnier wieder das Damenturnier ausgetragen. Die Damen konnten im Jahr 2005 das Turnier gewinnen und es wird abzuwarten sein, ob der Titel verteidigt werden kann. Die erste Herren wird hoffentlich besser abschneiden als im Vorjahr, da das Team da doch erheblich unter ihren Möglichkeiten geblieben ist.

Da Biel aber nicht nur für die Teams interessant ist, sondern auch für nicht aktive Teilnehmer/-innen und bei vernünftigem Wetter ein schöner Kurzurlaub ist, werden auch in diesem Jahr wieder viele Mitfahrer/-innen gesucht.


Treffpunkt : 10.08.2007 - Südfriedhof, Düsseldorf
Uhrzeit : später Abend (voraussichtlich 22.00 Uhr)
Reiseunternehmen : Wefers Reisen Korchenbroich
Anreise erfolgt im : Bus
Fahrtzeit : 9 Stunden
Unterkunft noch nicht FIX : Jugendherberge, Solothurn (28 KM von Biel entfernt)
Jugendherberge Solothurn



alternativ , Übernachtung im Hotel

vorraussichtliche Kosten : € 120,00/pro Person
Abreise : nach Turnierende
Voraussichtliche Ankunft in Düsseldorf : Montag,den 13.08.2007 gegen 04.00 Uhr

Wir haben aus dem letzen Jahr gelernt und werden in diesem Jahr nicht wie gewohnt auf dem Campinggelände übernachten. Der Preis für die Fahrt basiert auf der derzeitigen Teilnehmeranzahl, also nur auf der Anzahl der 2 teilnehmenden Teams. Dieser Preis beinhaltet die Anreise und Abreise im Bus, sowie die eine Übernachtung vor Ort. Alle Interessenten können sich unter der folgenden Adresse anmelden.

Kjell.wilbert@iscd-rams.de

Rams let´s go
C U in Biel Switzerland

Strafen der Gegner retten Rams

 
Mit sieben Feldspielern und einer Torhüterin rückten die Rams vergangenen Sonntag nach Langenfeld aus, um sich für die Finalniederlage beim Summer Cup an Pfingsten zu revanchieren.
Jacky Bartelmus und Captain Nadine Joisten fehlten, da sie im Urlaub verweilten. Dafür übernahm Eva Cursiefen das ’C’ für dieses Spiel und führte somit ihre Mannschaft an.
Das erste Drittel startete eigentlich recht gut. Man merkte der Mannschaft aus Düsseldorf an, dass sie diese Punkte mit nach Hause nehmen wollten. Auftrag war, aufgrund dessen, dass sie nur sieben Spieler waren, nicht zu früh anzugreifen, sondern erst ab der Mittellinie zu stören. Dies wurde auch befolgt und einige Male konnte der Ball abgefangen werden bei dem Versuch der Langenfelder nach vorne zu passen. Etwa ab der Mitte des ersten Drittel fingen sie jedoch an zu schwimmen und ließen sich ein übers andere Mal überrennen. Die Folge war das 1:0 in der 15. Minute. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.
Es war wie jedes Mal: „Bleibt bei euren Gegenspielern und deckt die Leute!“ Das allwöchentliche Problem stand auch dieses Mal auf unserm Plan, der jedoch geändert werden musste.

Gleich zu Beginn des zweiten Drittel, in der 24. Minute, erhöhten die Langenfelder Mädels das Ergebnis auf 2:0.
Dann lief es für die Ramser Mädels sehr gut, denn sie profitierten davon, dass Langenfeld innerhalb von fünf Minuten fünf Strafminuten kassierten. Somit konnte das Überzahlspiel präsentiert werden und mit dreimaligem Erfolg gekrönt werden. Nicole Schmitten erzielte – auf Zuspiel von Eva Cursiefen – mit einem Schlagschuss in der 30. Minute das 1:0. Schon in der nächsten Minute lochte der „Ersatzkapitän“ selber im Alleingang ein. Julia Groth (Assist Nicole Schmitten) nutzte das ruhige und clever gespielte Überzahlspiel ebenfalls aus und markierte in der 34. Minute den dritten Treffer. Nun waren die Gegner eine Zeit lang wieder komplett, fanden aber nicht so richtig ins Spiel zurück. Wiederum Nicole Schmitten nutzte dies erfolgreich aus und schoss die Rams zum vierten Treffer. Ein erfolgreiches zweites Drittel lag also hinter ihnen.

Und so sollten die Mädels laut Trainergespann auch weiter machen, allerdings sollten sie sich daran erinnern, dass jetzt nicht mehr das Toreschießen wichtig war, sondern das Toreverhindern.
Ein ums andere Mal hatten die Rams-Damen erneut Chancen, einige Pfostentreffer konnten gezählt werden in dieser Partie, jedoch wurde kein Treffer mehr erzielt. Lediglich die Langenfelder kamen in der 48. Minute nochmals gefährlich vors Tor und netzten den Ball ein, sodass Caro Kanja hinter sich greifen musste. In den letzten zehn Minuten ließen die Düsseldorferinnen aber nichts mehr anbrennen, sondern spielten die Minuten lässig und ohne Stress runter.
Glücklich über den Sieg, der dafür entschädigte, dass die Mädels beim Summer Cup-Finale im Penaltyschießen gegen die Devils untergingen, fuhren sie müde und erschöpft nach Hause, denn die Schwüle und äußerst warme und trockene Luft hatte ihnen arg zu schaffen gemacht.

Verwandte Artikel:

Summer - Cup 2007

Es gab wieder hochspannende Spiele beim Summer - Cup 2007 zu sehen :


In einem packenden Finale schlugen die Vorjahressieger Vesterbro Starz aus Dänemark die Deutsche U21 Nationalmannschaft nach Penaltyschiessen, einen hervorragenden dritten Platz erreichten die Gastgeber aus Düsseldorf.

Im Damenfinale schlugen die Langenfeld Devils die Rams Damen nach Penaltyschiessen.

Im Old-Stars Finale gewinnen die Biel Select gegen die Rams Herren II ebenfalls nach Penaltyschiessen.

Als Sieger gingen die Rams Bambini im Finale gegen die CE Kaarst vom Feld.

Ein ausführlicher Bericht folgt kurzfristig.


ein Bild

Knapper Sieg gegen Kieler Geschwader

 
Ein Sieg musste her! Das war das Motto, unter dem dieses Spiel stand. Nicht nur für den Tabellenstand, sondern auch fürs Gemüt war dies ein ganz besonderer Auftrag, den die Trainer Tim Schmitz und Kevin Sieg den Rams-Damen auf den Weg gaben.
Julia Groth stand das erste Mal als Goalie im Tor, denn sonst ist auch sie als Stürmerin unterwegs. Da jedoch der Kader komplett war, waren genug Feldspielerinnen anwesend, sodass Torhüterin Caro Kanja an die Bandentür umsiedelte und Platz für unseren Zweitgoalie machte.
Die Mädels aus Holtenau bei Kiel sind die Aufsteiger der Saison 2006 und machten mit ihren Spielergebnissen aus den letzten Wochen von sich Reden. Deshalb war für alle klar, dass der Sieg heute gelingen muss, man aber nichts geschenkt bekam. Und genau so sah es dann live auf dem Feld auch aus. Aggressiv und überaus motiviert gingen die Huskies an den Start. Aber auch die Düsseldorferinnen machten von Beginn an Druck und störten ihre Gegnerinnen früh beim Aufbau. Dies wurde in der 4. Minute belohnt. Eva Cursiefen kämpfte im gegnerischen Drittel mit vollem Einsatz um den Ball, um diesen anschließend zu Mitspielerin Janine Kiedrowski zu passen, welche zum 1:0 einnetzte. Doch leider war das kein Selbstläufer, denn Holtenau hielt mit ganzer Kraft dagegen. Jedoch war Julia Groth gut drauf und parierte ein ums andere Mal, um den Stand zu halten. In der 13. Minute gelang nun durch Nadine Joisten auf Vorlage von Nicole Schmitten das 2:0. Die Ramser spielten seit einer knappen Minute in Überzahl und nutzten die Schwäche der gegnerischen Abwehr eiskalt aus. Ein gelungenes Positionsspiel und keinerlei Anzeichen von Hektik zahlten sich diesmal aus. Jedoch war das Drittel noch nicht vorbei. Die Kieler Mädels hielten glanzvoll dagegen und konnten somit in der 17. Minute auf 2:1 verkürzen und kurz darauf in der 20. Minute zum 2:2 ausgleichen. Mit diesem Stand ging es in die erste Drittelpause.
Die Ansage des Trainergespanns war auch diesmal klar und deutlich: Beide Gegentore waren eindeutig darauf zurückzuführen, dass man nicht nah genug an den Gegnern dran war. Vor allem darauf sollte im kommenden Drittel geachtet werden.
Dem kamen die Mädels vom Rhein nun auch nach und ließen vorerst nichts mehr anbrennen. Erneut wurde früh gestört und auch der Aufbau in den eigenen Reihen klappte wesentlich besser als in den vorangegangenen Spielen. Wiederum war es Nadine Joisten auf Zuspiel von Jacqueline Bartelmus, die ihren Blick geschärft hatte und mit einem gezielten Schlagschuss das 3:2 markierte. Neuzugang und „Küken“ Susanne Schwedt erzielte ihr erstes Tor dieser Saison. Gekonnt hatte sie einen Querpass abgefangen und lief somit frei im Alleingang auf die Kieler Torhüterin zu, die völlig überfordert schien, und schlenzte den Ball zum 4:2 ins Tor. Positiv zu bemerken war ebenfalls, dass beide Male, in denen die Ramser Mädels in Unterzahl spielen mussten, souverän gemeistert wurden.
Die zweite Drittelpause hatten sich die Damen der Heimmannschaft nun redlich verdient, denn sie hatten endlich einmal selbstsicher und überzeugend Hockey gespielt. Aber die Führung sollte nun mit Vorsicht genossen werden. Allen war klar, dass die überaus motivierten Kielerinnen nicht aufgeben würden. Das Spiel war noch nicht vorbei. Eine Änderung in der Aufstellung wurde noch vorgenommen: Die Trainer ließen für die restlichen 20 Minuten Daniela Sieg sitzen, dafür kam Neuzugang Petra Kotthaus ins Spiel der Verteidigungsreihen.
Und dass sich die Kieler Mädels nicht geschlagen gaben, zeigten sie den Düsseldorferinnen von Beginn des letzten Drittels sofort. Zwar wurde eine weitere Unterzahlsituation schadlos überstanden, aber schon in der 46. Minute markierten die Damen aus Holtenau ihren dritten Treffer und nur weitere sechs Minuten später glichen sie erneut aus. Nun stand es 4:4 und somit musste erneut auf Vollgas umgestellt werden. Leider mussten die heimischen Fans lange zittern bis Nicole Schmitten in der 54. Minute schließlich einen ihrer starken Schlagschüsse Richtung Tor verteilte und diesen Treffer für sich und ihre Mannschaft verbuchen konnte. Nun hieß es noch knappe sieben Minuten clever und ruhig spielen, damit nichts mehr anbrannte. Das Glück hatten die Düsseldorf Rams diesmal auf ihrer Seite, es passierte nichts mehr, was das Ergebnis änderte und somit mussten sich die Holtenau Huskies mit einer Niederlage zufrieden geben.
Zufrieden waren die Trainer der Rams nach diesem Sieg mit Sicherheit. An diese gute Leistung muss in den nächsten Spielen angeknüpft werden, denn jeder Punkt ist enorm wichtig für den Tabellenstand bevor es in die Play-Off-Runde geht

Voll verpennt

 Am 21.04.07 stand die Begegnung gegen die Duisburger Damen an. Nachdem man im Pokalspiel gesehen hat, dass man den Duisburgerinnen äußerst ebenbürtig sein kann, wollte man natürlich auch hier erneut Gas geben.
In den Reihen musste allerdings durch die Abwesenheit von Nicole Schmitten etwas umgestellt werden. Petra Kotthaus (die bis 2002 in Bochum und vorher in Velbert gespielt hatte) feierte in diesem Spiel ihre Rückkehr zum Hockeysport und sollte die Reihen auffüllen. In neuer Reihenkonstellation startete man ins 1. Drittel und merkte schnell, dass die Ramserinnen nicht richtig ins Spiel fanden. Dennoch war noch nichts verloren, denn mit einem 0:2 startete man ins 2. Drittel.
Man hatte auch hier wieder das Gefühl, jeder steht alleine auf dem Platz und hat keine richtige Lust zu laufen. Endstand 2. Drittel 2:6.
Auch Torfrau Carolin Kanja schien durchaus erschöpft und hätte an dem Punkt gerne das Tor verlassen, doch die 2. Torfrau Julia Groth wurde auf dem Feld benötigt.
Im letzten Drittel dann der Untergang, nichts klappte und man fand einfach nicht ins Spiel.
Es war eine sehr schlechte Darbietung der Damen und man kann nur hoffen, dass man beim nächsten Spiel wieder an die Leistung aus dem Pokal und der letzten Trainingseinheiten anknüpfen kann.

Tore: Janine Kiedrowski (Vorlage Eva Cursiefen)
Elena Unterlöhner ( Vorlage Julia Groth)
Eva Cursiefen (Vorlage Nadine Joisten)

 

 

 

 

 

45 Minuten ebenbürtig, aber eigene Chancen nicht genutzt

 In brütender Hitze reisten die Damen des ISCD Rams nach Bochum, um dort gut gelaunt „in den Ring zu steigen“ und sich erneut mit dem Damenmeister der vergangenen Saison zu messen.
Verzichten mussten sie kadertechnisch nur auf Daniela Sieg, die sich aufgrund von Trainingsrückstand lieber an der Bande sah und ihre Mannschaft von dort unterstützte.
Zu Beginn des ersten Drittels legten die Düsseldorferinnen gleich powervoll los und störten die Bochumer schon beim Aufbau. Einige Male ergaben sich auch in den ersten Minuten hochkarätige Chancen, die jedoch nicht verwertet wurden. In der 6. Minute kassierten die Ramser das erste Gegentor, konnten die folgenden Minuten gut mithalten bis dann in der 13. Minute das zweite Tor für Bochum geschossen wurde. Mit einem Zwischenstand von 2:0 ging es in die erste Drittelpause und die Trainer Tim Schmitz und Kevin Sieg erhoben ihre Stimme nicht nur einmal, um zu verdeutlichen, dass man sich nicht verstecken müsse, sondern im Gegensatz mit etwas mehr Bewegung den Ball ins gegnerische Drittel transportieren müsste. Dieser Aufforderung gingen die Mädels aus Düsseldorf sofort nach und konnten zu Beginn des zweiten Drittel einige Konter aufs Tor der Bochumer Torhüterin fahren, die allerdings erst in der 30. Minute durch konsequentes Überzahlspiel zum 2:1 führten. Ein strammer Schlagschuss von Nadine Joisten (Zuspiel Nicole Schmitten) fand den Weg ins Tor. Eigentlich hätte dies der Moment sein müssen, den Schalter von Abwehr auf Angriff zu legen, doch wieder einmal schliefen die Rams-Mädels nur eine Minute später vorm eigenen Tor und kassierten so das 3:1, welches gerade zu diesem Zeitpunkt sehr ungelegen kam, da sich nun gerade ein wenig nötiges Selbstbewusstsein aufgebaut hatte. Denn nur mit dem richtigen Willen und dem Vertrauen ins eigene Können kann gegen die Mannschaft aus Bochum gewonnen werden. Leider fiel in der 37. Minute auch noch das vierte Gegentor und somit konnte das Zwischenergebnis aus dem vorigen Drittel nicht verbessert werden. Wieder einmal gab es die Ansage seitens des Trainerstabs, sich darauf zu konzentrieren nicht nur alleine zu spielen, sondern gemeinsam den Ball ins gegnerische Tor zu bugsieren. Denn mit Alleingängen konnte hier wahrlich nichts gewonnen werden. Außerdem sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Gegner vorm eigenen Tor gedeckt werden mussten, denn die gefallenen Tore resultierten in den meisten Fällen daraus, dass sich die Bochumer in der Slot-Zone gut frei liefen und somit den erfolgreichen Pass von ihren Mitspielern erhielten, der mehrmals zum Tor führte. Weitere fünf Minuten konnten die Damen aus Düsseldorf konditionell nun auch noch mithalten, hatten mitunter hundertprozentige Torchancen und auch der eigene Aufbau wurde nun stetiger durchgeführt. Nichts desto trotz verließ sie der Mut und die Kraft gegen die weiterhin starken Bochumerinnen gegenzuhalten und infolgedessen klingelte es in der 47., 48. und 51. Minute im eigenen Tor und Rams-Torhüterin Caro Kanja musste leider hinter sich greifen. Jacqueline Bartelmuss konnte zwar fünf Minuten später noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, weil sie unbeirrt vorm Tor der Gegner nachstocherte, aber trotz allem fiel kurz vor Schluss auch noch das 8:2.
Viele Tore waren unnötig, sowohl von Feldspielern als auch der Torwärtin verursacht und außerdem wurden wahrlich hochkarätige Möglichkeiten nicht genutzt. Die Chancenauswertung fällt demnach miserabel aus. Sogar ein Zuschauer der Heimmannschaft konnte nicht verstehen, warum Düsseldorf sich so hoch geschlagen geben musste, denn prinzipiell haben sie nicht schlechter gespielt als die Bochumer. Aber wenn so viele Torchancen nicht genutzt werden, dann kann nun einmal kein Sieg nach Hause gefahren werden. Es ist also absolut verständlich, dass die Trainer überhaupt nicht zufrieden waren.

Nach Verlängerung dann doch noch raus

 

 

Am 25.03.07 um 20 Uhr stand die Spielbegegnung Düsseldorf Rams gegen Duisburg Ducks an. Da es eine Pokalqualifikation war, wußte man, alles oder nichts.

Das Spiel ging gleich sehr schnell los und man stellte sich erstmal auf ein defensives Spiel ein. Nach der 8 Minute dann der Führungstreffer durch die Duisburger Damen.
Stand nach dem 1. Drittel 0:1.
Man merkte schnell, dass es ein sehr ausgeglichenes Spiel ist, mit Torchancen auf beiden Seiten und stellte auf etwas offensiver um. In der 23 Minute dann endlich der Ausgleich durch Elena Unterlöhner (Vorlgae Nadine Joisten). Leider hielt das Unentschieden nicht lange an und Duisburg ging in der 24. Minute erneut in Führung und nur eine Minute später fiel erneut ein Tor zuim 3:1.
Weiter kämpfend spielten die Rams Damen und wußten, es ist noch nichts verloren. Dann endlich in der 28. Minute ein Treffer durch Julia Groth.
Auch der erneute Ausgleichstreffer ließ nicht lange auf sich warten und Nicole Schmitten verwandelte eine Vorlage von Nadine Joisten in einen erneuten Treffer um.
Endstand 2. Drittel 3:3.
Die Trainer waren mit dem Spiel bis dahin zufrieden und man sollte genauso wie im 2. Drittel weiter spielen. Sofort zu Anfang des 3. Drittels dann aber ein Treffer der Duisburgerinnen, der allerdings in der 48 Minute durch einen traumhaften Schlagschuss von Nicole Schmitten wieder ausgeglichen wurde.
Spannend ging das letzte Drittel weiter und dann in der 56. Minute der erhoffte Treffer durch Elena Unterlöhner (Vorlage Janine Kiedrowski).
Man wusste es sind nur noch 4 Minuten zu spielen und versuchte den Ball ruhig zu halten um die Führung beizuhalten. Dann 1 Minute vor Ende, Duisburg nimmt die Torfrau raus, kommt in Ballbesitz und tatsächlich der erneute Ausgleich nur 17 Sekunden vor Ende.
Alle hatten schwere Beine und man wußte eine Verlängerung wird ein hartes Stück Arbeit.
Endtand 3. Drittel 5:5.
Die Verlängerung ging gleich aggressiv los und Duisburg ging nach nur 3 Minuten in Führung. Der kampfgeist war aber da und man wollte das Spiel gewinnen. Es fielen also in den ersten 10 Minuten keine weiteren Tore.
Dann in der 2. Verlängerungshälfte, es hieß aggressiv alles auf eine Karte setzen, dann der erneute Treffer durch Duisburg. Man hatte nichts mehr zu verlieren und spielte weiterhin sehr offensiv. Leider fiel auch hierdurch in der 76. Minute ein erneuter Treffer.
Endstand somit nach Verlängerung 8:5.
Es war eine unglaubliche Mannschaftsleistung, zu der ausnahmslos jeder beigetragen hat und bedeutetete trotzdem leider das Pokal Aus.

Das nächste Spiel findet am 14.04 um 11 Uhr in Bochum statt.

Endergebnis 8: 5 nach Verlängerung

Zwischenstände:
1:0
2:3
2:2
3:0

Torschützen:
Elena Unterlöhner (Nadine Joisten)
Julia Groth
Nicole Schmitten (Nadine Joisten)
Nicole Schmitten
Elena Unterlöhner (Janine Kiedrowki)

1. Saisonziel wäre geschafft


 

Am 24.03.07 trafen die Rams Damen auf die Langenfeld Devils. Nach dem die Langenfelder einen überraschenden Sieg gegen die Duisburg Ducks absolvierten, war man sehr vorsichtig und unterschätzte die Mannschaft nicht, die durch Neuzugänge wesentlich stärker sein sollte, als noch im letzten Jahr.
Um unseren Neuzugängen, Julia Groth und Susanne Schwedt, beide letztes Jahr noch in Langenfeld gespielt, eine Niederlage gegen die alte Mannschaft zu ersparen, wußten alle, um was es geht.
Nach 10 Minuten ging Langenfeld in Führung, trotz einiger ungenutzter Torchancen konnten die Rams Damen im 1. Drittel keinen Ausgleich erzielen.
Mit noch mehr Ehrgeiz startete man ins 2. Drittel und nach nur 43 Sekunden ein Treffer durch Eva Cursiefen (Vorlage: Nadine Joisten) in Überzahl. Nur 20 Sekunden später ein erneuter Treffer durch Nicole Schmitten (Vorlage: Julia Groth). Man ging somit in Führung und wusste noch immer ganz genau wo man hin wollte.
Die beiden Trainer Kevin Sieg und Tim Schmitz motivierten die Mädels weiter und wollten keine Niederlage sehen.
Allerdings in der 24. Minute ein Ausgleichstreffer und in der 36. Minute ein erneuter Führungstreffer durch Langenfeld.
Endstand 2. Drittel: 2:3.
Das letzte Drittel ging sofort sehr Körperbetont weiter, in Überzahl konnte Nicole Schmitten in der 44 Minute einen Ausgleichstreffer (Vorlage Eva Cursiefen) verbuchen.
In der 46 Minute der erneute Führungstreffer durch die Langenfeld Devils. Noch lange nicht Ausepowert rannten die Rams Damen weiter und in der 47 Minute der erneute Ausgleich durch Julia Groth (Vorlage Nadine Joisten). Bis zum ende ein spannendes Unentschieden, Dann in der 57 Minute die etgültige Führung der Rams durch Julia Groth (Vorlage: Nicole Schmitten).
Die Langenfeld Devils nahmen zwar noch die Torhüterin raus, aber konnten im Tor von Carolin Kanja keinen weiteren Treffer verbuchen.
Ingesamt war es trotz 2 maliger Rückstände eine sehr gute Mannschaftsleistung und man freut sich auf die Pokalqualifikation am 25.03 um 20 Uhr in Duisburg.


Endergebnis 5:4

Zwischenstände:
0:1
2:2
3:1

Torschützen:
1. Eva Cursiefen (Nadine Joisten)
2. Nicole Schmitten (Julia Groth)
3. Nicole Schnmitten (Eva Cursiefen)
4. Julia Groth (Nadine Joisten)
5. Julia Groth (Nicole Schmitten)

Rams Damen verlieren gegen Meike Zöpnek

 Am Samstag, den 10. März traten die Damen aus Düsseldorf auf heimischem Boden gegen die Mendener Mambas an. Wie schon letzte Saison war es sowohl für die Rams als auch für die Mendener Mädels das erste Spiel der gerade erst begonnenen Saison.
Die Damen der Heimmannschaft konnten mit ihrem kompletten Kader antreten. Neue Spielerinnen sind Julia Groth und Susanne Schwedt, die beide aus Langenfeld nach Düsseldorf gewechselt haben und das Team nicht nur anzahlmäßig verstärken. Auch Trainer Kevin Sieg hat durch Tim Schmitz fachliche Unterstützung bekommen.

Um 17Uhr war Anpfiff und es dauerte nur knappe 2 Minuten bis Top-Scorerin Meike Zöpnek für ihr Team aus Menden punkten konnte. Noch 3 Mal in diesem Drittel schaffte es die herausragende Stürmerin den Ball ins Düsseldorfer Tor zu bugsieren. Somit lagen die Rams-Damen schon nach dem ersten Drittel mit 4 Toren zurück und hatten ihrerseits noch keinen einzigen Schuss aufs Tor verwerten können.
In der Pause wurden vom Trainergespann klare Ansagen gemacht. Das wollten sich die Damen auch zu Herzen nehmen, jedoch klingelte es erneut nach zwei Minuten im eigenen Tor. Die Düsseldorfer Mädels hatten einfach keine Chance und wurden ein ums andere Mal von Menden nur so überrollt. In der 24. Minute trafen die Gegner wieder und Goalie Caro musste deprimiert hinter sich greifen. Eine Minute darauf konnte allerdings endlich ein Schlagschuss von Nicole Schmitten haargenau in die linke Ecke des Mendener Tores genagelt werden – zuvor war dies schon einige Male am Pfosten oder der Latte gescheitert. Auch Neuzugang Julia Groth konnte ihren ersten Treffer markieren, indem sie einen Schuss von Nicole Schmitten noch in der Luft annahm und von links oben ins Tor „legte“.
Nach dem zweiten Drittel stand es dennoch schon 9:2 aus Sicht der Gegner (Meike Zöpnek hatte erneut 3 mal erfolgreich aufs Düsseldorfer Tor geschossen) und es war klar, dass man sich abermals gegen die starken Mädels aus Menden geschlagen geben musste. Allerdings war klar, dass wenigstens die Leistung aus den letzten zehn Minuten weitergeführt werden musste, denn so konnte wenigstens noch ein wenig Ergebniskosmetik erzielt werden. Und schließlich waren die Rams-Damen in der Lage zu zeigen, dass sie Kampfgeist besaßen, denn gleich 28 Sekunden nach Wiederanpfiff schoss Elena Unterlöhner den im Gewühl liegenden Ball ins gegenerische Tor. Trotz der nun deutlich besseren Leistung der Ramser gelang es den Damen aus Menden noch zwei Mal Torhüterin Caro zu bezwingen.
Fazit: Hätten die Damen aus Düsseldorf von Beginn an aggressiver und mit mehr Willen zum Sieg gespielt, hätten sie vielleicht auch nicht gewonnen, aber das Ergebnis wäre weniger klar gewesen. Wieder einmal hat Meike Zöpnek das Spiel der Mendener gestaltet und den Ramsern nicht einen Hauch der Chance gelassen.

Es spielten
Caroline Kanja im Tor, Nadine Joisten, Nicole Schmitten, Elena Unterlöhner, Jaqueline Bartelmus, Julia Groth, Susanne Schwedt, Janine Kiedrowski, Daniela Sieg, Eva Cursiefen

Torschützen
1:6 (25. Minute) Nicole Schmitten (Vorlage Daniela Sieg)
2:8 (36. Minute) Julia Groth (Vorlage Nadine Joisten)
3:9 (41. Minute) Elena Unterlöhner (Vorlage Nadine Joisten)

Strafen
Menden: 5x 2 Minuten
Rams: 3x 2 Minuten

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